Auch ein Jahr nach Winnenden ist noch nicht alles so, wie es sein sollte

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Bild (11.03.2010, 12:30) Genau ein Jahr ist es heute her. Am 11. März 2009 erschoss der damals 17-järhige Tim K. in der Stadt Winnenden in Baden-Württemberg acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen. Auf seiner Flucht brachte er drei weitere Menschen um und tötete schließlich sich selbst.

Heute läuteten in Winnenden die Glocken zum Gedenken an diesen schrecklichen Tag. Um Punkt 9.33 Uhr bildeten die Menschen in Winnenden eine Menschenkette an der Albertville-Realschule, dem Ort des Geschehens. Rund 900 Schüler und Schülerinnen versammelten sich gemeinsam mit Lehrern und Hinterbliebenen zum stillen Gedenken. Auch in der Innenstadt verharrten die Menschen um kurz nach halb zehn für einen kleinen Augenblick.

Bundespräsident Horst Köhler hielt im Rahmen einer Gedenkstunde eine Ansprache. Er richtete sein Mitgefühl an alle Trauernden und Hinterbliebenen und betonte, dass alles Menschenmögliche getan werden müsse, um so eine schreckliche Tat in Zukunft zu vermeiden. Die Verschärfung des Waffengesetzes sei der erste gute Ansatz, doch es müsse noch wesentlich mehr getan werden. An allen öffentlichen Gebäuden in Deutschland ist heute Trauerbeflaggung zu sehen – eine Anordnung des Landes. Rund 300 Polizisten sind heute in Winnenden im Einsatz um eine reibungslose Gedenkfeier zu gewährleisten.

Während in Winnenden getrauert wird, kritisiert der Bund Deutshcer Kriminalbeamter (BDK) die Sicherheit an deutschen Schulen. Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen, dass sich auch ein Jahr nach dem schrecklichen Amoklauf in punkto Sicherheit noch nicht sonderlich viel verbessert hätte. Die Gewalt an Schulen nehme sogar immer weiter zu. Stichproben baden-württembergischer Behörden hätten ergeben, dass mehr als die Hälfte der Waffenbesitzer ihre Pistolen und Munition nicht wie vorgeschrieben unter Verschluss halten würden. Auch Notfallpläne und Alarmsysteme würden nur in der Theorie existieren, so Jansen weiter. Seiner Meinung nach habe die Politik vor der Waffenlobby kapituliert. Immer noch seien schwere Waffen in privatem Besitz legal. Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland der „Schießsport“ als Hobby anscheinend Vorrang vor Menschenleben hat, erhalte der heutige Gedenktag für die Hinterbliebenen einen bitteren Beigeschmack.



Foto: Colourbox mehr aus Aktuell

 

Kommentare

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 offline, männlich

 Zitat:
aber hey regt euch übers waffengesetz auf -ich mein das leute in der schule gemobbt werden führt nicht zu sowas..natürlich nicht..


Nö, sind nur die sogenannten Killerspiele dran schuld.

NR. 61 | 11.03.10 | 20:44

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LOCK 'N' LOAD
Der Typ is' echt klasse

NR. 62 | 11.03.10 | 20:46

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bei odins eiern

NR. 63 | 11.03.10 | 20:53

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 offline, weiblich

 Zitat:
ich wohn da ja nich was interessiert mich das dann noch das is lange her



denk mal an die leute die dabei waren
denen ist das sicherlich nicht so egal !

NR. 64 | 11.03.10 | 20:57

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 offline, weiblich

[quote]Ich persönlich finde, das einen Waffenschein nur Polizisten und Soldaten haben dürfen./quote]
und wenn der papen von dem amokläufer polizist ist kann er trz iwie an die waffe ran
oder schützenverein
also das hilft weniger

NR. 65 | 11.03.10 | 21:06

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los verbietet alle waffen ! kurz danach liest man: amoklauf mit axt mistgabel küchenmesser ziegelsteinen... oh man wege und werkzeuge zu töten gibts unendlich

NR. 66 | 11.03.10 | 21:22

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 Zitat:
los verbietet alle waffen ! kurz danach liest man: amoklauf mit axt mistgabel küchenmesser ziegelsteinen... oh man wege und werkzeuge zu töten gibts unendlich


Hätte es nicht besser ausdrücken können.
Wir finden immer einen Weg uns zu töten

NR. 67 | 11.03.10 | 21:37

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Der ganze Trubel iss ja berechtigt gewesen , aber mittlerweile nervts nurnoch , iss lang her , und den Menschen die jeamdn verlorn haben hilft dieser Bericht ... ähm ... garnicht ?!

NR. 68 | 11.03.10 | 21:45

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Klar, sie verarbeiten es irgendwie.

Vergessen wird man nie und das kann man den Familien auch nicht verdenken.

Aber warum der Prozess gegen den Vater des Täters noch nicht begonnen hat, das verstehe ich nicht.

Wie soll man es verarbeiten, wenn das da irgendwann wieder aufgewühlt wird.

Ein Abschluss ist erst zu erreichen, wenn der Prozess beendet wurde und der Vater im Bau sitzt.

NR. 69 | 11.03.10 | 21:51

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 offline, männlich

Wer eine Waffe zu Hause hat muss diese immer ordnungsgemäß weg schließen (die Munition natürlich auch). Da gibt es nichts zu diskutieren.

Allerdings sollte die Politik endlich mal aufwachen und nach den wahren Gründen für solche Taten suchen. Die Gründe würde ich eher beim Mobbing, sozialer Ausgrenzung, mangelnder Perspektiven, usw. sehen. Solche Dinge isnd natürlich schwierig zu bekämpfen. Ein strengeres Waffengesetz ist da viel einfacher umgesetzt. Wenn interessiert es da schon ob es wirklcih was an der Situation verändert?

NR. 70 | 11.03.10 | 23:11

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 online, männlich

 Zitat:
Wer eine Waffe zu Hause hat muss diese immer ordnungsgemäß weg schließen (die Munition natürlich auch). Da gibt es nichts zu diskutieren.



Und was ist mit den Küchenmessern?
Ich kenn da einige Messer-Freaks auf den CS:S-Servern

NR. 71 | 12.03.10 | 02:23

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der medien trubel is auch mit dran schuld, vlt wollen die das man immer an die denkt, weil die iwelche komplexe haben ey, (also die amokläufer)
darum animiert das auch andere... kann ich mir vorstellen, ich meine wie kommt man auf sone idee??? ziehmlich kranke Leute

NR. 72 | 12.03.10 | 06:21

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ähm, verbietet rasendünger, verbietet kloreiniger, verbietet nagellackentferner, verbietet holzlatten

...

verbietet menschenansammlungen, verbietet fernsehn, computer und musik

.....

packt alle in wattebausche u setzt alle auf happy-pills

fröhlich debieb grinsend haben wir uns dann alle lieb!

NR. 73 | 17.03.10 | 10:58

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Achso, Waffenschein und Waffenbesitzkarte sind 2 unterschiedliche Dinge.

Eine Waffenbesitzkarte berechtigt dazu eine Waffe und passende Munition zu besitzen, sie auf dem eigenem befriedigtem Grund zu führen. Ansonsten ist eben nur der Besitz und der Transport und das Schießen auf geeigneten Schießstätten erlaubt.

Und um Gottes Willen - kein Waffenschein für Soldaten!!!

Transport einer Waffe:
Der bloße Transport einer Waffe von der eigenen Wohnung zum Schießstand stellt ein Führen im Sinne des Waffengesetzes dar. Wer doe Waffe MOCJT SCHUSSBEREIT und NICHT ZUGRIFFSBEREIT in einem VERSCHLOSSENEM BEHÄLTNIS von einem Ort zu einem anderen Ort befördert, wenn der Transport VOM BEDÜRFNINS GEDECKT ist und im ZUSAMMENHANG damit erfolgt, der darf eine Waffe transportieren ohne Waffenschein, nur mit einer WAFFENBESITZKARTE
Sprich: Magazin raus, keine Patrone im Lauf, Waffe im Transportbehältnis, Transportbehältnis verschlossen und abgeschlossen, Transportbehältnis nicht von außerhalb des Fahrzeuges greifbar (rote Ampel, offener Kofferraum...)
noch einfacher: die Waffe darf nicht im geladenen Zustand und greifbar auf dem Beifahrersitz liegen!

Führen einer Waffe:
Führen ist das Ausüben der tatsächlichen Gewalt außerhalb der eigenen Wohnung, der eigenen GEschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums. DAFÜR BRAU ICH DEN WAFFENSCHEIN

man möge mich korrigieren...

NR. 74 | 17.03.10 | 11:14

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