Fehlende Eisenbügel schuld am Einsturz des Kölner Archivs?

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Bild (09.02.2010, 10:00) Fast ein Jahr ist inzwischen vergangen, seitdem das Kölner Stadtarchiv wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzte. Zwei Menschen wurden dabei von den Trümmern verschüttet und konnten nur noch tot geborgen werden. Auch unzählige historische Dokumente wurden unter einem immensen Schuttberg begraben.

Die Frage nach dem „warum“, wie das Unglück passieren konnte, beschäftigt die Staatsanwaltschaft bis heute. Erst jetzt scheint ein wenig Licht in die Dunkelheit zu kommen. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ gibt es ein erstes Geständnis. Ein Bauarbeiter soll eingeräumt haben, dass an der Unglücksstelle nachlässig gearbeitet wurde. Man habe weniger Eisenbügel in einen Teil der Außenwand eingeflochten als vorgesehen. Dies sei auf Anweisung des zuständigen Poliers geschehen. Die überschüssigen Eisenbügel habe man anschließend an einen Schrotthändler verkauft. Ein weiterer Zeuge soll denselben Sachverhalt in seiner Aussage geschildert haben, so der „Kölner-Stadt-Anzeiger“ weiter. Die Staatsanwaltschaft hat die Angaben bisher weder bestätigt noch dementiert.

Bereits vor dem Unglück soll ein Gutachter Mängel in der besagten Außenwand entdeckt haben. Während die Kölner-Verkehrs-Betriebe das Fehlen der Eisenbügel als mögliche Ursache des Einsturzes sehen, hält die Staatsanwaltschaft dies für sehr unwahrscheinlich. Bis die genaue Ursache des Einsturzes geklärt ist, werden also wohl noch ein paar Tage, Wochen oder Monate vergehen.



Foto: Colourbox mehr aus Aktuell

 

Kommentare

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Da sieht mans ja, in manchen Gebieten darf man nicht mehr als 2 Stockwerke
bauen, und ist pingelich ³ und da? Super, weiss man ja was der deutsche
Staat alles verzapft, aber das ist uns ja allen nicht ganz unbekannt, ich war
immer schon gegen die deutsche Politik aber nun gut, jetzt sehen sie
ja was sie davon haben, und meiner meinung nach, sollten die alle gebäude die älter als 70 Jahre sind sowieso mal auf Stabilität überprüfen und Denkmal-
geschützten Häusern ein bisschen Stahlverstärkung gönnen Leider wird
auch die Meinung einer großen Gruppe nicht immer gut angesehen und be-
achtet!

NR. 1 | 09.02.10 | 11:09

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Schlecht, dass dabei Menschen gestorben sind. Gut, dass dabei Werte vernichtet wurden. Hier regiert man ja bekanntermaßen empfindlicher als bei Menschenleben.

NR. 2 | 09.02.10 | 12:21